Warum GMail manche Dateien im Anhang blockiert

Die Antwort ist recht simpel. Google ist darauf bedacht, seine E-Mailanwendung nicht all zu beliebt bei kriminiellen Hackern und Spammern zu machen. Wer böses im Schilde führt, der verschickt gerne E-Mails in denen Links oder Dateien enthalten sind, die dafür sorgen können, dass Schadsoftware (Trojaner etc.) auf dem Computer des Lesers installiert werden.

Aus diesem Grund überprüft Google vor dem Abschicken einer E-Mail, ob das Format der Dateien im Anhang harmlos oder gefährlich sein könnte. Diese Funktion ist zwar bereits sehr ausgereift, dennoch sollten Sie achtsam sein beim Öffnen von Dateien und Links merkwürdiger E-Mails.

Seit 2017 wird auch JavaScript blockiert

Webentwickler, die sich per Mail JavaScript-Dateien zu schicken, müssen seit dem Jahr 2017 umdenken. Google Mail verbietet Dateien mit .js Endung nämlich neuerdings. Selbst verpackt in ZIP-Archiven sind solche Dateien im Anhang nicht mehr erlaubt.

Verbot umgehen

Sie können ihre Dateien in eine .txt umwandeln und als solche problemlos verschicken. Dann müssen Sie dem Empfänger nur in der E-Mail sagen, welches Dateiformat ihre txt Datei ursprünglich hatte, damit der Empfänger diese wieder in das richtige Format umwandeln kann.

Google scannt nämlich nicht die Inhalte der Dateien und interpretiert diese, sondern achtet zum heutigen Stand nur auf die Dateiendungen. Das Hochladen der Datein über Google Drive, kann ebenfalls das Problem des Verbots beheben.

Diese 34 Dateiformate sind verboten

.ADE, .ADP, .BAT, .CHM, .CMD, .COM, .CPL, .EXE, .HTA, .INS, .ISP, .JAR, .JS (NEU), .JSE, .LIB, .LNK, .MDE, .MSC, .MSI, .MSP, .MST, .NSH, .PIF, .SCR, .SCT, .SHB, .SYS, .VB, .VBE, .VBS, .VXD, .WSC, .WSF, .WSH